Normales EKG

Das Wissen, wie ein normales EKG aussieht, und die Kenntnis von Normvarianten sind Voraussetzung für die korrekte Anwendung des EKGs als diagnostisches Verfahren. Fehldiagnosen durch die Nichterkennung von Normvarianten führen nicht selten nicht nur zu einer Verunsicherung von Arzt und Patient, sondern haben auch nicht selten eine überflüssige Diagnostik zur Folge. Besonders häufig sind Fehldiagnosen bei der Befundung der EKGs junger Menschen und der EKGs von Sportlern. 

Grundsätzlich gilt, dass die EKG-Diagnostik systematisch und sorgfältig erfolgen. Je mehr Übung man hat, desto schneller kann dieses Zeil erreicht werden. Vielfach geht es, sowohl bei der Feststellung des Normalen (und seiner Varianten), als auch bei der Identifizierung von Abnormitäten um die Wiedererkennung typischer Muster. Die nachfolgenden Links führen zu einer detaillierten Besprechung der jeweiligen EKG-Abschnitte bzw. -Intervalle, deren normale Ausprägung es zu kennen gilt.

EKGs mit Normalbefunden

Nachfolgend finden Sie einige normale EKGs. Es lohnt sich, diese EKGs in Ruhe anzuschauen, um zu verinnerlichen, dass gering ausgeprägte Veränderungen oft einen Normalbefund darstellen. Im Idealfall sollte der Befunder den Patienten kennen. Auf jeden Fall sollten das Alter und das Geschlecht bekannt sein.

Abb.: 12-Kanal-EKG eines 23-jährigen herzgesunden Mannes (Extremitätenableitungen 50 mm/s, Brustwandableitungen 50 mm/s, alle 12 Ableitungen 25 mm/s). Anklicken um zu vergrößern.

Abb.: 12-Kanal-EKG eines 40-jährigen herzgesunden Mannes (Extremitätenableitungen 50 mm/s, Brustwandableitungen 50 mm/s, alle 12 Ableitungen 25 mm/s). Anklicken um zu vergrößern.

Abb.: 12-Kanal-EKG einer 34-jährigen herzgesunden Frau (Extremitätenableitungen 50 mm/s, Brustwandableitungen 50 mm/s, alle 12 Ableitungen 25 mm/s). Anklicken um zu vergrößern.

Literatur