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Cor pulmonale

Die mit einem akuten Cor pulmonale einhergehende Lungenembolie ein häufiges Krankheitsbild mit bedeutsamer Morbidität und Mortalität. Die Rolle des EKGs bei der Diagnostik der akuten Lungenembolie wird seit Jahrzehnten intensiv diskutiert. Gleiches gilt für die Bedeutung des EKGs Parameter der Risikostratifizierung bei akuter Lungenembolie. In der aktuellen Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie spielt das EKG bei der Diagnostik so gut wie keine Rolle. Grundsätzlich gilt, dass es nicht einzelne Parameter sind, anhand derer die Diagnose gestellt wird, sondern das es Befundkonstellationen sind, die diagnostisch weiterhelfen.  

Eine gefürchtete Komplikation rezidivierender Lungenembolien ist die chronische thromboembolische pulmonale Hypertension (CTPH). Aktuelle Untersuchungen beschäftigen sich mit der Frage welche Bedeutung dem EKG beim Management dieser Patienten zukommt. 

Eine schwere chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) führt zu relativ typischen EKG-Veränderungen, die ihre Ursache in myokardialen Veränderungen haben kann, die bei gleichzeitigem Lungenemphysem aber im wesentlichen durch eine Lageveränderung der Vorhöfe bedingt sind. 

Literatur (frei zugänglich im Internet)