Elektrische Achsen

Als elektrische Achsen werden die hauptsächlichen Richtungen (Hauptsummationsvektoren) der Vorhof- und Kammererregung (P-Achse bzw. QRS-Achse) und der Erregungsrückbildung (T-Welle, T-Achse) bezeichnet. Die Angabe erfolgt in Grad (siehe triaxiales System). Die Berechnung erfolgt durch die EKG-Gerät (unter Berücksichtigung der Flächenintegrale der P-Welle, der QRS-Komplexes oder der T-Welle).  In der Praxis erfolgt nur eine Abschätzung der Achse anhand der Ausrichtung der Amplituden der einzelnen Wellen bzw. Komplexe in den Einthoven-Ableitungen. 

In Deutschland wir seltener von der QRS-Achse als vielmehr vom Lagetyp gesprochen. Die hat auch historische Gründe, die an entsprechender Stelle besprochen werden. Zu den besonderen QRS-Achsen gehört der Sagittaltyp (SISIISIII-Typ) und der SIQIII- bzw. QISIII-Typ.

Neuerdings wird prognostischen Aspekten, die sich möglicherweise hinter Abnormitäten der elektrischen Herzachsen verbergen, wieder vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. 

Literatur (frei zugänglich im Internet)

Inhalt     Elektrische Achsen:     P-Achse     QRS-Achse     Lagetypen     Besondere QRS-Achsen     T-Achse