Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertension (CTPH)

Die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertension (CTPH) ist ein unterschätztes Krankheitsbild. Es führt zu einer schweren pulmonale Hypertonie und zu einem Rechtsherzversagen ist. Es tritt bei 1 % bis 4 % der Patienten auf, die eine Lungenembolie überlebt haben. Für viele Patienten stellt die pulmonale Endarteriektomie die einzige kurative Behandlung dar. 

EKG

Patienten mit chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertrophie weisen in mehr als zwei Drittel der Fälle Zeichen der rechtsventrikulären Belastung auf (Rechtsabweichung der QRS-Achse, einen inkompletten Rechtsschenkelblock und/oder überhöhte R-Zacken in V1). Nach pulmonaler Endateriektomie kann oft eine Normalisierung des EKGs im Verlauf beobachtet werden. 

Diagnostische Wertigkeit des EKGs

Auch für dieses Krankheitsbild gelten die schon im Abschnitt Rechtsventrikuläre Hypertrophie gemachten Einschränkungen bzgl. der diagnostischen Wertigkeit elektrokardiographischer Hypertrophiezeichen. 

Literatur (frei zugänglich im Internet)